Die größte Bank Brasiliens, Banco do Brasil hat ihr Ergebnis im 3. Quartal im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 10,1% auf 3,062 MRd. R$ gesteigert.

 

Das Ergebnis bedeutete gleichzeitig auch eine leichte Steigerung um 1,8% gegenüber dem Vorquartal. Im Zeitraum Januar bis September erreicht der Gesamtgewinn eine Höhe von 11,888 Mrd. R$ und damit deutlich höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wo ein Gewinn von 8,287 Mrd. R$ erzielt wurde.

Die Vermögenswerte der Bank stiegen auf 1,6 Bill. R$, ein Wachstum von 10% auf 12-Monatsbasis und eine Steigerung von 2,7% gegenüber dem Vorquartal. Ursächlich dafür ist vor allem ein Ausbau des Kreditportfolios. Dieses stieg in 12 Monaten um 9,8% und im Vergleich zum Vorquartal um 3,6% an und erreichte insgesamt einen Wert von 804,6 Mrd. R$. Am stärksten wuchs der Bereich der Immobilienfinanzierungen, die in 12 Monaten um 34% und zum Vorquartal um 6,4% zunahmen.

Gleichzeitig stiegen jedoch auch der Aufwand für Rückstellungen um 40% auf den Betrag von 6,4 Mrd. R$ an. Diese Ausfallrate für Verbindlichkeiten mit mehr als 90 Tagen Verzug erhöhte sich um 2,2%, von 0,16 Punkt im Vorquartal und 0,11 Punkt im Vergleich zu 2014. Die Banco do Brasil verzeichnete einen Anstieg von 10,1% bei Einnahmen aus Gebühren auf 6,9 Mrd. R$. Gleichzeitig gelang es der Bank, die Kosten unter Kontrolle zu behalten, die sich nur um 6,3% auf 12-Monatsbasis erhöhten, auf insgesamt 8,55 Mrd. R$.

 

Quelle Text: GloboNews | Quelle Foto: BrasilToday