Nissan möchte das Elektroauto Nissan Leaf ab 2017 auf dem brasilianischen Markt anbieten. Neben der Befreiung der Importsteuer hofft der Hersteller auf weitere Steuervergünstigungen. Danach scheint der Markt auch für weitere Modelle interessant. Daneben scheint auch Kia interessiert.

 

Nachdem kürzlich die Imporsteuer für Elektrofahrzeuge in Brasilien entfallen ist, kommt etwas Bewegung in den Markt für Elektrofahrzeuge in Brasilien.

Nissan kündigte an, den Nissan Leaf zukünftig im Werk in Resende, Rio de Janeiro zu produzieren. Die Endmontage für den brasilianischen Markt erfolgt ab 2017. Für die Markteinführung ist das neue Modell für 2016 vorgesehen, was gegenüber der aktuellen Version über eine deutlich höhere Reichweite von bis zu 270 km verfügt. Eine vollständige Eigenproduktion im brasilianischen Werk ist ab 2020 angedacht. Ebenso wird die Möglichkeit geprüft, den E-NV200 in Brasilien herzustellen. Dies bestätigte, João Veloso Jr., Kommunikationsdirektor von Nissan, in einem Zeitungsinterview.

NissanNV200

Nissan NV200 Konzeptstudie

Nissan hofft auf die Umsetzung der Gesetzesinitiative 174/2014, die eine Befreiung von der Steuer auf Industrieprodukte IPI (Imposto sobre Produtos Industrializados) für Elektrofahrzeuge vorsieht. Neben der bereits erfolgten Abschaffung der Importsteuer für Elektrofahrzeuge wäre dies ein weiterer Schritt, um den Verkaufspreis in wettbewerbsfähige Regionen senken zu können.

Der Wegfall der Importsteuer kommt bereits eine Reduktion von 30% gleich, was im Beispiel des Nissan Leaf den Listenpreis von 200.000 R$ auf unter 140.000 R$ drücken könnte.  Eine weitere Absenkung ist durch die Umsetzung der IPI Befreiung möglich.

KiaSoulEV

Kia Soul EV Konzeptstudie

Neben Nissan kündigte Kia an, das Modell Soul EV, was bereits eine Zulassung in Brasilien verfügt, als Importfahrzeug in Brasilien anzubieten. Der Soul EV verfügt über eine angegebene Reichweite von 199 km.

 


Quelle Text: NovoCarro | Quelle Foto: Copyright Greencarreports